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5000 Tonnen im Schritttempo zum neuen Arbeitsplatz
Drei Großgeräte wechseln den Tagebau von Nochten nach Reichwalde
Drei Tagebaugroßgeräte wechseln ihren Arbeitsplatz von der Innenkippe des Tagebaues Nochten zur Innenkippe des zurzeit nicht betriebenen Tagebaues Reichwalde. Zwischen dem 28.11.2005 und 20.12.2005 transportiert die Gesellschaft für Montan und Bautechnik mbH (GMB) einen Absetzer, einen Schaufelrad- sowie einen Eimerkettenbagger im Schritttempo rund 20 Kilometer durch die sächsische Lausitz.
Schaufelradbagger und Absetzer waren zuvor von November 2003 bis No-vember 2005 in einem Projekt der LMBV – Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH zur Auffüllung einer Geländetieflage auf dem rückwärtigen Kippengelände des Tagebaues Nochten eingesetzt.
Die drei zu transportierenden Geräte wiegen zusammen 5.232 Tonnen. Hier-bei ist der Absetzer mit 202 Meter Länge und 51,5 Meter Höhe das größte und schwerste Gerät. Rund 20 Mitarbeiter der GMB werden montags bis frei-tags einschichtig den 400 Meter langen Konvoi mit im Schnitt 5 Metern pro Minute bewegen. Technische Herausforderungen des Transportes sind die Querungen der Bundesstraße 156 zwischen den Abzweigen Nochten und Kringelsdorf am 09.12.2005, der 110-Kilovolt Freileitung am Umspannwerk Reichwalde am 12.12.05 und des Weißen Schöps’ am 14.12.2005.
Die Tagebaugroßgeräte sollen planmäßig am 20. Dezember 2005 auf der Innenkippe des Tagebaues Reichwalde abgestellt werden. Im Anschluss dar-an werden sie auf ihren Einsatz im künftig weiterzuführenden Tagebau Reichwalde vorbereitet.
Mit Ende des Gerätetransportes schließen die Mitarbeiter der GMB die um-fangreichen Arbeiten zum Auffüllen einer Geländetieflage auf dem Kippenge-lände des Tagebaues Nochten ab.
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